Aconitum napellus – Blauer Eisenhut

Der Blaue Eisenhut wird eingesetzt bei hoch akuten Entzündungen, plötzlichem Krankheitsbeginn, ggf. mit Fieber und Überempfindlichkeit gegen Berührung, Ohrenschmerzen und Geräuschempfindlichkeit. Typisch ist der plötzliche und heftige Krankheitsbeginn, oftmals als Folge von kaltem, trockenem Wind oder Kälte.

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Althaea officinalis – Eibisch

Die Eibischpflanze (Althaea officinalis) gehört zu den Malvengewächsen. Die Wurzeln haben einen hohen Gehalt an wertvollen Schleimstoffen. Diese wirken reizlindernd bei Husten, speziell bei trockenem Husten. Die Schleimstoffe legen sich wie eine Schutzschicht über die gereizten und empfindlichen Schleimhäute.

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Apis mellifica - Honigbiene

Dieselben Symptome, die man nach einem Bienenstich erleidet, werden in der Homöopathie mit Apis behandelt. Die Honigbiene wirkt entzündungshemmend und schmerzlindernd bei Entzündungen mit Flüssigkeitsansammlungen und bei Allergien.

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Apomorphinum hydrochloricum – Apomorphin

Apomorphin ist ein tetrazyklisches Dibenzochinolin-Derivat, in dem die Partialstruktur des Dopamins enthalten ist. Es entsteht durch säurekatalytische Umlagerung von Morphin, bindet aber nicht an Opiat-Rezeptoren.

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Aralia racemosa – Bergangelika

In ihrer nordamerikanischen Heimat wurde die Aralia-Wurzel (lat.: Aralia racemosa) von Kräutersammlern und Eklektikern als Mittel gegen Erkrankungen der Lunge wie Husten, Katarrh, Tuberkulose und weitere Erkrankungen angewandt.

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Arnica montana – Echte Arnika

Arnica gehört zu der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Volkstümliche Namen sind Bergwohlverleih, Wundkraut oder Bergdotterblume. Die Heilpflanze steht unter Naturschutz und darf nicht selbst gesammelt werden! Unter den Heilpflanzen gilt Arnica als das große Mittel für die Wundheilung. Arnica besitzt entzündungs- und ödemhemmende Eigenschaften sowie einen schmerzstillenden Effekt.

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Artemisia absinthium – Wermut

Der Wermut (lat.: Artemisia absinthium), auch bitterer Beifuß genannt, ist ein mehrjähriger ca. 0,6–1,2m hoher Strauch mit einem silbergrauen, stark verästelten Stengel. Die Blütezeit ist von Juli bis September, dabei bilden sich hellgelbe kugelige Blüten. Die Blätter sind weißgrau und filzig und verströmen bei Druck sofort den aromatisch bitteren Duft des ätherischen Öls.

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Astragalus membranaceus – Tragantwurzel

Aufgrund ihres Ursprungs in der Mongolei wird die Heilpflanze auch als Astragalus mongholicus bezeichnet. Die Pflanzengattung Astragalus ist bereits seit der Antike bekannt und umfasst über 2.000 Arten. Sie gehört zu der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler aus der Familie der Hülsenfrüchtler.

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Ätherische Öle

Das Wissen um die gesundheitsfördernde Wirkung ätherischer Öle ist den Menschen schon seit Jahrhunderten auf der ganzen Welt bekannt. Ätherische Öle sind Pflanzenstoffe mit öliger Konsistenz. Jede Pflanzenart besitzt einen spezifischen Gehalt an ätherischen Ölen, der auch die Wirkung der Pflanze wesentlich bestimmt.

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Atropa belladonna – Tollkirsche

Die heimische Tollkirsche (lat.: Atropa belladonna) hat viele Volksnamen, z.B. Schlafkirsche, Schwarzber, Teufelsauge, Teufelsberi, Teufelskirsche, Tintenbeer, Tollbeere, Tollkraut, Waldnachtschatten, Wolfsbeere oder Wolfskirsche.

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Avena sativa – Hafer

Der Hafer (lat.: Avena sativa) hat einen hohen Gehalt an löslicher Kieselsäure, Mineralstoffen (Eisen, Mangan und Zink), Aminosäuren, Vitaminen (insbesondere der B-Gruppe) und Polysacchariden.

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Brechnuss – Strychnos nux-vomica

Die Gewöhnliche Brechnuss (lat.: Strychnos nux-vomica) ist ein Baum aus der Familie der Brechnussgewächse. Das Homöopathicum Nux vomica war eines der ersten Mittel, die von Samuel Hahnemann geprüft und im ersten Band seiner Reinen Arzneimittellehre 1805 veröffentlicht wurden. Nux vomica ist das Mittel für Menschen, die eine sehr geringe Toleranzgrenze haben, z.B. schnell zornig, gekränkt, unzufrieden, überreizt oder ungeduldig sind und überempfindlich reagieren.

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Bryonia alba – Zaunrübe

Wie ihr Name sagt, wächst die weiße Zaunrübe (lat.: Bryonia alba) als Kletterpflanze an Zäunen empor. Der Gattungsname Bryonia wurde von Plinius für Kletterpflanzen geprägt und ist vom griechischen bryo (wachsen) abgeleitet, da sich die Stengel schnell und zahlreich aus dem Wurzelstock entwickeln.

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Calendula officinalis – Ringelblume

Die Ringelblume (lat. Calendula officinalis) ist in ganz Europa in vielen Gärten zu Hause, als Arzneipflanze wird sie auch in Kulturen angepflanzt. Die Heilpflanze gehört zu der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Calendula wirkt entzündungshemmend, abschwellend, wundheilungsfördernd und unterstützt die Bildung von neuem Gewebe.

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Calluna vulgaris – Heidekraut

Die schönen, hellvioletten Blüten des Heidekrauts enthalten wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe wie Flavonoide und weitere gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe. Calluna vulgaris, wie das Heidekraut lateinisch genannt wird, wächst bei uns in heimischen Regionen und Naturschutzgebieten. Wenig bekannt ist, dass auch die Cranberry-Pflanze zur Familie der Heidekrautgewächse gehört.

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Camphora – Kampfer

Kampfer (lat.: Camphora) ist ein bicyclisches Monoterpen-Keton und leitet sich formal vom Camphan ab. Es gibt zwei Enantiomere des Camphers, D- und L-Campher. Die Struktur wurde von Julius Bredt aufgeklärt.

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Capsicum annuum – Paprika

Paprika gehört botanisch zu den Nachtschattengewächsen. Wirksame Inhaltsstoffe sind Capsaicin, Carotinoide und Flavonoide. In homöopathischer Form hat sich Paprika bewährt bei drückendem Ohrschmerz, der häufig auch mit Halsschmerzen und Kopfschmerzen einhergeht. Homöopathische Potenzen von Capsicum sind positiv belegt für die Anwendung bei akuter Mittelohrentzündung.

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Carbo vegetabilis – Holzkohle

Holzkohle (lat.: Carbo vegetabilis) ist ein kompliziertes Gemisch organischer Verbindungen mit 81–90% Kohlenstoff, 3% Wasserstoff, 6% Sauerstoff und 1% Stickstoff.

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Centella asiatica – Tigergras

Centella asiatica wird bei Ekzemen mit Verdickungen und Juckreiz eingesetzt. Vor allem das ätherische

Öl wirkt antimikrobiell. Insgesamt wirkt Centella stark juckreizstillend und wundheilend.

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Cephaelis ipecacuanha – Brechwurzel

Die Brechwurzel auch Ruhrwurzel (lat.: Psychotria ipecacuanha oder Uragoga) ipecacuanha genannt, ist eine Pflanze aus der Familie der Rötegewächse (Rubiaceae). Sie ist auch unter ihrem portugiesischen Namen Ipecacuanha oder spanisch Ipecacuana bekannt.

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Cetraria islandica – Isländisches Moos – Lichen islandicus

Isländisch Moos (lat.: Cetraria islandica), auch Lichen islandicus genannt, wird schon seit Jahrhunderten in der Pflanzenheilkunde bei Husten und Schleimhauterkrankungen im Hals- und Rachenbereich angewendet. Die Heilpflanze wird heutzutage bevorzugt bei Husten und Schleimhauterkrankungen im Hals- und Rachenbereich eingesetzt.

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Chamomilla recutita – Echte Kamille

Das ätherische Öl der Kamille wirkt entzündungshemmend und desinfizierend sowie antibakteriell und antimikrobiell. Die Echte Kamille besitzt krampflösende Eigenschaften. Geschätzt wird gleichzeitig ihre milde beruhigende Wirkung, auf die Kinder gut ansprechen. Innerlich wird Kamille bei Magen-Darm-Beschwerden, Erkältungskrankheiten und Ohrenschmerzen eingesetzt.

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Citrullus colocynthis – Koloquinte

Die Koloquinte (lat.: Citrullus colocynthis), auch Pomaquinte, Koloquintenkürbis, Purgiergurke ist eine tropische Pflanze aus der Familie der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae).

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Convallaria majalis – Maiglöckchen

Das heimische Maiglöckchen (lat.: Convallaria majalis) ist sowohl Heil- als auch Giftpflanze. Es enthält herzwirksame Glycoside. Convallaria ist ein altbekanntes und bewährtes Herzmittel, das die Kraft der Herzaktion verstärkt und sie regelmäßiger macht.

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Crataegus – Weißdorn

Der heimische Weißdorn (lat.: Crataegus) ist seit alters her ein geschätztes Kräftigungsmittel für das Herz. Bei Schwindel, langsamem Puls, unregelmäßigem Herzschlag, Herzbeklemmung und Herzschwäche hat er eine normalisierende Wirkung. Weißdorn verbessert die Herzleistung, reguliert den Herzrhythmus und normalisiert sowohl niedrigen als auch erhöhten Blutdruck.

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Crocus sativus – Herbstkrokus

Der Herbstkrokus (lat: Crocus sativus) liefert das aus der indischen Küche bekannte Gewürz Safran. Sein Name kommt aus dem persischen und bedeutet „sei gelb”. Das sehr kostbare Gewürz besteht aus getrockneten Narbenschenkeln. Im Herbst werden die leuchtend gelben Stempel aus den violetten Blüten gewonnen. Safran schmeckt bitter-herb-scharf, was bei normaler Dosierung kaum zum Tragen kommt.

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Delphinium staphisagria - Stephanskraut

Das Stephanskraut gehört zu der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Die homöopathische Zubereitung von Stephanskraut wirkt bei Schmerzen und Folgezuständen nach operativen Eingriffen und Verletzungen, insbesondere Stichverletzungen bzw. Verletzungen durch einen scharfen Gegenstand. Hinzu kommt der starke Wirkbezug zu den Zähnen.

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Drosera rotundifolia – Sonnentau

Der rundblättrige Sonnentau (lat.: Drosera rotundifolia) ist eine kleine Pflanze mit einer bodenständigen Rosette zarter, rundlicher Blätter. Sie wächst als fleischfressende Pflanze in Hochmooren und steht unter Naturschutz.

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Echinacea purpurea – Roter Sonnenhut

Der rote Sonnenhut (lat: Echinacea purpurea) ist die bekannteste Heilpflanze zur Steigerung der körpereigenen Abwehrkräfte. Sie enthält neben Alkylamiden, Kaffeesäurederivaten und Vitamin C auch immunstimmulierende Polysaccharide. Der rote Sonnenhut hilft bei akuten Infektionen und Entzündungen der Atemwege.

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Eibisch – Althaea officinalis

Die Eibischpflanze (Althaea officinalis) gehört zu den Malvengewächsen. Die Wurzeln haben einen hohen Gehalt an wertvollen Schleimstoffen. Diese wirken reizlindernd bei Husten, speziell bei trockenem Husten. Die Schleimstoffe legen sich wie eine Schutzschicht über die gereizten und empfindlichen Schleimhäute.

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Eupatorium perfoliatum – nordamerikanischer Wasserdost

Der nordamerikanische Wasserdost (lat: Eupatorium perfoliatum, Syn.: Eupatorium virginicum, Eupatorium glandulosum, Eupatorium connatum) wird auch als Durchwachsener Wasserhanf, Wasserdostenkraut, Knochenheil, Fieberkraut, Wechselfieberkraut oder Indianerkraut bezeichnet.

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Gelsemium sempervirens – Carolina-Jasmin

Carolina-Jasmin, auch gelber oder falscher Jasmin genannt (lat.: Gelsemium sempervirens), ist eine Pflanzenart in der Familie der Gelsemiaceae. Wegen ihrer dekorativen gelben Blüten wird Carolina-Jasmin als Zierpflanze gezüchtet.

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Grindelia robusta – Milzkraut

Grindelie, auch Milzkraut genannt (lat.: Grindelia robusta) ist eine bis zu einem Meter hohe Heilpflanze mit schönen gelben Blütenköpfchen. Sie enthält eine Vielzahl von Inhaltsstoffen:

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Hydrargyrum sulfuratum rubrum Cinnabaris

Bei Hydrargyrum sulfuratum rubrum, in der Homöopathie besser bekannt unter Mercurius sulfuratus ruber oder Cinnabaris, handelt es sich um roten Zinnober. Der Name Cinnabarit nimmt Bezug auf seine leuchtend rote Farbe und leitet sich aus dem persischen Wort für Drachenblut ab.

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Hypericum perforatum – Johanniskraut

Johanniskraut, auch Johannisblut, Herrgottsblut, Hexenkraut oder Jageteufel gennant, (lat. Hypericum perforatum) gehört zu den bekanntesten Arzneipflanzen. Es war schon bei den alten Griechen als großes Nervenmittel bekannt.

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Inula helenium – Helenenkraut

Helenenkraut (lat. Inula helenium) ist auch unter dem Namen Echter Alant oder Brustalant bekannt. Letzteres macht sofort die enge Beziehung zu den Bronchien deutlich. Die Heilpflanze mit ihren großen gelben Blütenköpfen ist in Europa weit verbreitet und findet sich auch in vielen Bauerngärten.

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Kalium bichromicum – Kaliumbichromat

Kaliumbichromat ist bekannt aus Kristallzuchtkästen und Chemiekästen für Kinder. Früher wurde Kalium bichromicum als Ätzmittel bei Geschwüren eingesetzt.

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Kalium iodatum – Jodsalz

Anorganisches Jodsalz, Kaliumjodid bzw. Jodkali, wird in Tablettenform mit 100mg in der Medizin zum Strahlenschutz eingesetzt. Zur Vorbeugung bei Gefährdung durch Radiojod auf Grund von Strahlenunfällen nimmt man Kaliumjodid ein, damit es sich in der Schilddrüse absetzt. So lässt sich die Aufnahme von radioaktiven Jod-Isotopen verhindern.

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Königskerze, großblütige – Verbascum densiflorum

Mit ihren schönen, hellgelben Blüten (Verbasci flos) ist die bis zu zwei Meter hohe Königskerze (Verbascum densiflorum) eine unverwechselbare Heilpflanze. Ihre reichlich enthaltenen Schleimstoffe wirken reizlindernd auf die Schleimhaut der Atemwege und haben daher einen hohen Stellenwert bei Reizhusten und Katarrhen der Luftwege.

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Lachesis mutus – Buschmeister

Der farbenprächtige Buschmeister (lat.: Lachesis mutus) ist eine Grubenotter, die ihren Lebensraum in den Regenwäldern Mittel- und Südamerikas hat. Medizinisch verwendet wird das Sekret der Giftdrüsen. In dem wertvollen Sekret sind Hämolysine, Hämagglutinine, Koaguline, Antikoaguline, Hämorrhagin, Neurotoxin uns Cytolysin enthalten. In der Homöopathie wird das Schlangengift stark verdünnt verwendet.

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Lebensbaum – Thuja occidentalis

Den Lebensbaum (lat.: Thuja occidentalis) sieht man allerorts als immergrüne, blickdichte Hecke. In der Volksmedizin wurde Thuja früher als schweiß- und harntreibendes Mittel eingesetzt. Die positive Wirkung des Lebensbaums als tiefgreifendes Mittel bei hoch infektiösen Zuständen, entzündlichen Prozessen, Drüsenschwellungen sowie sein abschwellender Effekt auf die Schleimhäute werden geschätzt.

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Lobelia inflata – aufgeblasene Lobelie

Die aufgeblasene Lobelie, auch Indianer Tabak genannt (lat.: Lobelia inflata), stammt aus dem östlichen Nordamerika, wo sie häufig an Brachflächen und am Wegesrand wächst. In der traditionellen Heilkunde verschiedener Indianerstämme wird sie zur Tabakentwöhnung verwendet. Lobelia wird bei Asthma bronchiale, Heuschnupfen und krampfartigem Husten geschätzt. Als Schleimlöser lindert Lobelia Husten mit erschwertem Atmen oder Zusammenschnüren der Brust.

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Luffa operculata – Schwammkürbis

Die Schwammkürbis (lat.: Luffa operculata) ist kein Meeres- oder Süßwasser-Schwamm, sondern eine getrocknete Frucht eines südamerikanischen Schwammkürbisses. In der Homöopathie setzt man Luffa bei akuter und chronischer Rhinitis, Sinubronchitis, Heuschnupfen sowie empfindlichen Schleimhäuten ein. Luffa löst den Schleim und lindert die durch die Sinusitis hervorgerufenen Kopfschmerzen.

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Mahonia aquifolium – Mahonie

Mahonia aquifolium wird in ihrem Ursprungsland Nordamerika auch „Oregon Grape” genannt und hat sich schon bei den Ureinwohnern, den Chinook-Indianern, im Fall trockener Hautausschläge seit Jahrhunderten bewährt.

Berberis besitzt zudem antirheumatische Eigenschaften. Die Pflanze lindert chronische arthritische Beschwerden und hilft bei Lumbago und ausstrahlenden Schmerzen.

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Myristica fragrans – Muskatnuss

Der getrocknete Samen des immergrünen Muskatnussbaums (lat.: Myristica fragrans) wird in der Homöopathie als Nux moschata bezeichnet. Ursprünglich auf den nördlichen Molukkeninseln beheimatet, werden Muskatnussbäume heute auch in anderen tropischen Gebieten Südostasiens, in Südamerika und Afrika kultiviert. Muskatnüsse werden vorwiegend aus Malaysia, Sri Lanka, Sumatra, Indonesien und Grenada importiert.

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Nux vomica – Brechnuss

Die Gewöhnliche Brechnuss (lat.: Strychnos nux-vomica) ist ein Baum aus der Familie der Brechnussgewächse. Das Homöopathicum Nux vomica war eines der ersten Mittel, die von Samuel Hahnemann geprüft und im ersten Band seiner Reinen Arzneimittellehre 1805 veröffentlicht wurden. Nux vomica ist das Mittel für Menschen, die eine sehr geringe Toleranzgrenze haben, z.B. schnell zornig, gekränkt, unzufrieden, überreizt oder ungeduldig sind und überempfindlich reagieren.

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Paprika – Capsicum annuum

Paprika gehört botanisch zu den Nachtschattengewächsen. Wirksame Inhaltsstoffe sind Capsaicin, Carotinoide und Flavonoide. In homöopathischer Form hat sich Paprika bewährt bei drückendem Ohrschmerz, der häufig auch mit Halsschmerzen und Kopfschmerzen einhergeht. Homöopathische Potenzen von Capsicum sind positiv belegt für die Anwendung bei akuter Mittelohrentzündung.

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Passiflora incarnata – Passionsblume

Die Passionsblume (lat.: Passiflora incarnata) ist eine in den südöstlichen USA heimische Pflanze aus der großen Familie der Passionsblumengewächse. Für pharmazeutische Zubereitungen werden die frischen, oberirdischen Pflanzenteile verwendet. Die Anwendungsgebiete sind Erkrankungen des Zentralnervensystems, Schlafstörungen, Unruhezustände und Krampfleiden. Die Urtinktur wird als leichtes Beruhigungsmittel bei Nervosität, Ruhe- und Schlaflosigkeit und nervöser Erregung genutzt.

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Petasites hybridus – Pestwurz

Die Pestwurz (Petasites hybridus) wurde bereits im antiken Griechenland als Arzneipflanze erwähnt und im Mittelalter setzte man sie zur Behandlung der Pest ein - daher ihr Name. In der Migränevorbeugung wird die Pestwurz schon sehr lange mit Erfolg eingesetzt.

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Pinus sylvestris – Waldkiefer

Die Waldkiefer (lat.: Pinus sylvestris) ist ein immergrüner Nadelbaum. Aus frischen jungen Zweigsprossen wird das Kiefernnadelöl (Oleum pini silvestris) gewonnen. Es besteht v.a. aus Pinen und wird als schleimlösendes Mittel bei Bronchitis verwendet. Sein typischer Geruch stammt vom hohen Gehalt an Bornylacetat. Die Urtinktur aus der Waldkiefer hat sich bei Entzündungen der Atemwege und bronchitischen Symptomen bewährt. Sie wirkt hustenlösend und entzündungshemmend.

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Plumbum metallicum – Blei

Das homöopathische Mittel Plumbum metallicum lindert kolikgartige Magen-Darm-Krämpfe, Blähungen und spastische Obstipation. Auch bei hartem Stuhl kann Plumbum D8 erfolgreich helfen. Das homöopathische Arzneimittel wird durch die Verreibung bis D6 (hundertmillionstel gramm/ml) gewonnen.

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Ringelblume – Calendula officinalis

Die Ringelblume (lat. Calendula officinalis) ist in ganz Europa in vielen Gärten zu Hause, als Arzneipflanze wird sie auch in Kulturen angepflanzt. Die Heilpflanze gehört zu der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Calendula wirkt entzündungshemmend, abschwellend, wundheilungsfördernd und unterstützt die Bildung von neuem Gewebe.

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Sambucus nigra – Schwarzer Holunder

Der Holunder verfügt über antivirale und immunstärkende Eigenschaften. Die so genannten Gelbstoffe (lat. Flavonoide) aus Blättern und Blüten wirken schleimlösend an den Schleimhäuten der Atemwege.

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Sanguinaria canadensis – Kanadische Blutwurzel

Die sekundären Pflanzenstoffe aus der kanadischen Blutwurzel hemmen Entzündungen und wirken gegen Bakterien.

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Semecarpus anacardium – Marktfruchtbaum

Der Marktfruchtbaum wächst in trockenen, bewaldeten Bergregionen Ostindiens. Die Früchte werden als Malaccanuss, ostindische Herzfrucht bzw. Anac bezeichnet. Homöopathische Arzneimittel werden aus den reifen, getrockneten Früchten hergestellt. Zum Arzneimittelbild von Anacardium gehören Verdauungsschwäche mit Völlegefühl und Aufstoßen, bitterer Geschmack, Magenschmerzen mit Besserung nach dem Essen, Übelkeit und Erbrechen.

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Solanum dulcamara – bittersüßer Nachtschatten

Der bittersüße Nachtschatten fällt durch seine hübschen violetten Blüten mit dem gelben Staubblatt auf. Die eiförmigen Beeren sind leuchtend rot. In der Volksheilkunde wurde die Pflanze als Blutreinigungstee, bei Übelkeit, Rheuma, chronischer Bronchitis und bei Asthma eingesetzt. Homöopathische Zubereitungen werden bei fieberhaften Infekten, Entzündungen der Atemwege, des Magen-Darm-Kanals, der Harnwege, der Gelenke und der Haut angewandt.

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Stephanskraut – Delphinium staphisagria

Das Stephanskraut gehört zu der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Die homöopathische Zubereitung von Stephanskraut wirkt bei Schmerzen und Folgezuständen nach operativen Eingriffen und Verletzungen, insbesondere Stichverletzungen bzw. Verletzungen durch einen scharfen Gegenstand. Hinzu kommt der starke Wirkbezug zu den Zähnen.

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Strychnos nux-vomica – Brechnuss

Die Gewöhnliche Brechnuss (lat.: Strychnos nux-vomica) ist ein Baum aus der Familie der Brechnussgewächse. Das Homöopathicum Nux vomica war eines der ersten Mittel, die von Samuel Hahnemann geprüft und im ersten Band seiner Reinen Arzneimittellehre 1805 veröffentlicht wurden. Nux vomica ist das Mittel für Menschen, die eine sehr geringe Toleranzgrenze haben, z.B. schnell zornig, gekränkt, unzufrieden, überreizt oder ungeduldig sind und überempfindlich reagieren.

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Thuja occidentalis – Lebensbaum

Den Lebensbaum (lat.: Thuja occidentalis) sieht man allerorts als immergrüne, blickdichte Hecke. In der Volksmedizin wurde Thuja früher als schweiß- und harntreibendes Mittel eingesetzt. Die positive Wirkung des Lebensbaums als tiefgreifendes Mittel bei hoch infektiösen Zuständen, entzündlichen Prozessen, Drüsenschwellungen sowie sein abschwellender Effekt auf die Schleimhäute werden geschätzt.

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Vaccinium macrocarpon – Cranberry

Cranberries werden besonders aufgrund der in ihnen enthaltenen Proanthocyanidine (abgekürzt PAC) geschätzt. Proanthocyanidine sind sekundäre Pflanzenstoffe, die im menschlichen Körper vielfältige gesundheitsfördernde Funktionen übernehmen können.

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Verbascum densiflorum – großblütige Königskerze

Mit ihren schönen, hellgelben Blüten (Verbasci flos) ist die bis zu zwei Meter hohe Königskerze (Verbascum densiflorum) eine unverwechselbare Heilpflanze. Ihre reichlich enthaltenen Schleimstoffe wirken reizlindernd auf die Schleimhaut der Atemwege und haben daher einen hohen Stellenwert bei Reizhusten und Katarrhen der Luftwege.

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Viola tricolor – wildes Stiefmütterchen

Viola tricolor wird aufgrund seiner entzündungshemmenden und hautheilenden Wirkung bei Neurodermitis geschätzt.

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